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Spezial-AIF

Institutionelle Anleger haben spezielle Ziele, die sie mit ihrem Investment erreichen wollen. Der Spezial-AIF (bisherige Bezeichnung Spezialfonds) ist im Unterschied zum Publikumsinvestmentvermögen das klassische Vehikel, mit dem Anleger ihre Investmentpolitik maßgeschneidert umsetzen können.

Spezial-AIF sind im Kapitalanlagegesetzbuch regulierte Sondervermögen, die gesetzlich reguliert und gegen Insolvenz gesichert sind. Sie werden in der Regel für einen oder mehrere, aus steuerlichen Gründen aber maximal 100 institutionelle Investoren konzipiert und aufgelegt. Für die verschiedensten Anlegergruppen gibt es Fondskonzepte mit Vertragsbedingungen, die die besonderen Anforderungen an deren Kapitalanlagen berücksichtigen.

Anleger in Spezial-AIF müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Als sog. professionelle Anleger (vgl. § 31a, Absatz 1 und 2 WpHG) verfügen diese Unternehmen über ausreichende Erfahrung, Kenntnis und Sachstand, um ihre Anlageentscheidungen zu treffen und die damit verbundenen Risiken angemessen beurteilen zu können. Typischerweise sind dies Unternehmen wie beispielsweise Finanzinstitute, Versicherungsunternehmen, Pensionsfonds oder sonstige institutionelle Anleger, die mindestens zwei der drei nachfolgend genannten Merkmale überschreiten müssen: 20.000.000 EUR Bilanzsumme, 40.000.000 EUR Umsatzerlöse, 2.000.000 EUR Eigenmittel.