Seit mehr als 25 Jahren - ein sicheres Fundament
als Basis für Ihren Erfolg!

Investmentaktiengesellschaft

Bis zur Neufassung des Investmentgesetzes (InvG) im Jahr 2010 mussten Anleger, die die Flexibilität von Vehikeln mit variablem Kapital nutzen wollten, die Strukturen einer luxemburgischen SICAV (Société d'Investissement à Capital Variable) oder einer irischen ICVC (Investment Company with variable Capital) nutzen. Mit der Investmentaktiengesellschaft (kurz InvAG bzw. Investment-AG) steht institutionellen Investoren nun ein ähnliches Vehikel nach deutschem Recht zur Verfügung.

Die BayernInvest war im Jahr 2010 eine der ersten Gesellschaften in Deutschland, die für Kunden eine fremdverwaltete Investment-AG aufgelegt hat.

Verglichen mit einem Spezial-Investmentfonds bietet die InvAG deutlich mehr Flexibilität: Der Anleger erwirbt Aktien der Investmentaktiengesellschaft, vergleichbar mit den Anteilscheinen von Investmentfonds. Diese legt das Gesellschaftskapital entsprechend den Zielen der InvAG in Wertpapieren an. Damit erhält er Stimmrechte wie ein Aktionär und wesentlich mehr Möglichkeiten zur direkten Einflussnahme. Die Struktur der InvAG ist beliebig erweiterbar. So können ohne weitere Genehmigung durch die BaFin Segmente, sog. Teilgesellschaftsvermögen (kurz TGV) gebildet werden, die für verschiedene Assetklassen oder Investmentkonzepte genutzt werden können.

Auch im Vergleich mit den Pendants nach luxemburgischen oder irischem Recht bietet die Investment-AG Vorteile: So ist durch die Trennung von Unternehmens- und Anlageaktien eine sehr effiziente Gestaltung von Hauptversammlungen möglich. Zudem kann für jedes TGV eine eigene Verwahrstelle (ehemals Depotbank) gewählt werden und so für jeden Investmentansatz der effizienteste Partner ausgesucht werden.